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Neue USB-C Pflicht der EU für mobile Geräte – Wo Verbraucher aber ganz genau hinsehen müssen

einheitliche-usb-c-kabel-pflicht Eindeutiges Ergebnis: EU Richtlinie mit 602 Ja-Stimmen, 13 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen auf den Weg gebracht

Diese Woche hat das EU Parlament mit absoluter Mehrheit für eine neue Richtlinie gestimmt. Ab dem Jahr 2024 soll ein gemeinsames Ladesystem für mobile Endgeräte verpflichtend werden. Das heißt, das alle in der EU verkauften Smartphones, Kameras, Tablets usw. zwingend mit einem USB-C Ladeanschluss ausgestattet sein müssen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll diese Verpflichtung auch für Notebooks gelten.

 

Die EU beschäftigt sich seit Jahren damit, wie der immer mehr zunehmende Elektroschrott reduziert werden kann. Verbraucher in ganz Europa sollen mit diesem grundlegenden Richtungswechsel und den damit einhergehenden Veränderungen dazu befähigt werden, umweltverträgliche und nachhaltige Entscheidungen treffen zu können.

 

Wenn Verbraucher sich zukünftig ein mobiles Endgerät zulegen,ladekabel benötigen sie nicht mehr für jedes Gerät teils unterschiedliche Ladegeräte. Sie können vielmehr mit nur einem einzigen Ladegerät kleine und mittelgroße Geräte aufladen. Das verhindert nicht nur den alltäglichen Kabelsalat, sondern gerade auch die immer größer werdenden Müllberge an Elektroschrott, der auf irgendwelchen Wegen früher oder später in Ländern wie Afrika landet und dort mit anderen entsorgten Dingen mehr und mehr zu einem gefährlichen Umweltproblem wird.

 

Die neue Richtlinie https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-9-2022-0338_DE.html setzt die Leitplanken und das geht sicherlich in die richtige Richtung. Gerade Unternehmen wie Apple, die sich in den letzten Jahren schwer getan haben und einheitliche Ladebuchsen an ihren Geräten durchweg abgelehnt haben, werden sich durch dieses Urteil den neuen Regeln nicht mehr verschließen können.

 

Einheitliche USB-C Ladeanschlüsse sind jedenfalls eine prima Sache und wird das Elektroschrottproblem in der Zukunft sicherlich etwas reduzieren.

 

Dennoch müssen Verbraucher aufpassen. Zwar muss nicht mehr für jedes neu gekaufte Gerät ein anderes Ladegerät benutzt werden, Benutzer müssen allerdings zukünftig die Leistung der einzelnen Geräte genau im Auge behalten. Ein aufladbares Headset für das nächste Web-Seminar hat z.B. eine andere Leistung als die tragbare Videokonsole oder der Laptop. Aufgrund der unterschiedlichen Ladeeigenschaften der einzelnen Geräte kann es vorkommen, dass ein Ladegerät nicht kompatibel für alle Endgeräte ist. Hier müssen Verbraucher dann ganz genau hinsehen, für welche Geräte ihr Ladegerät tatsächlich geeignet ist, damit sie dem Ladegerät oder ihren Endgeräten durch den Ladevorgang keinen Schaden zufügen.

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