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23-09-2026

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Gesundheitsrisiko Fettleber - 11 Aspekte


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Gemäß der deutschen Leberstiftung leiden etwa 25 Prozent der deutschen Bevölkerung an einer Fettleber. Obwohl dies selten gefährlich ist, kann es zu Leberentzündungen und Leberkrebs führen. Um dies zu verhindern, können Sie durch die richtige Ernährung vorbeugen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

1. Millionen Deutsche sind von einer Fettleber betroffen. Meistens führt eine solche Erkrankung jedoch nicht zu Leberschäden. Anders verhält es sich, wenn die Fettleber entzündet ist. In diesem Fall kann sich die Leber langfristig vernarben und eine Zirrhose entwickeln. Dadurch steigt das Risiko für Leberzellkrebs (HCC). Zudem erhöht eine Fettleberentzündung die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

2. Bei einer Fettleber, wie der Name schon sagt, befindet sich zu viel Fett in den Leberzellen, was meist auf eine von zwei Ursachen zurückzuführen ist: Entweder sind metabolische Faktoren beteiligt, wie Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte und Insulinresistenz, oder übermäßiger Alkoholkonsum von mehr als 140 g/Woche für Frauen bzw. 210 g/Woche für Männer.

3. Auch bestimmte Medikamente, wie Krebsmedikamente, können eine Fettleber verursachen. Krankheiten wie Zöliakie, Hepatitis C (Genotyp 3), Morbus Wilson, Hämochromatose oder LAL-D können ebenfalls zur Erkrankung beitragen. Oft gibt es nicht nur eine Ursache für eine Fettleber.

4. Die Symptome einer Fettleber können ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und übermäßiger Durst sein. Häufig wird auch von einem Juckreiz bei Fettlebererkrankungen berichtet.

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Gefährliches inneres Fett gezielt und effektiv bekämpfen


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Nicht die zwei, drei oder fünf Kilo zu viel auf der Waage sind für unsere Gesundheit so gefährlich, sondern das Fett am Bauch und das, welches unsere inneren Organe (Leber, Nieren usw.) umgibt, gilt als äußerst gefährlich und schädlich. Dabei handelt es sich um das sog. viszerale Fett. Es können vermehrt Entzündungen entstehen und verschiedene Gifte und Hormone produziert werden. Das kann dann vermehrt zu Herz- und Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Demenz und auch zu einer geringeren Lebenserwartung führen. Besonders dieses gefährliche Fett lässt sich schwer wieder loswerden, wenn es sich erst einmal im Körper angereichert hat.

Eine Studie* zeigt nun, dass sich mit einer bestimmen Ernährung dieses unliebsame Fett besser und wirksamer verbrennen lassen kann. Dazu haben die Forscher bei einer an sich besonders gesunden mediterranen Ernährungsform einige Anpassungen vorgenommen. Mediterrane Ernährung beinhaltet insbesondere sehr viel Obst und Gemüse, Olivenöl und andere Öle, Fisch, mageres Fleisch, Nüsse und Hülsenfrüchte. Diese Ernährungsform hat sich als besonders gesund erwiesen.

In der Studie wurde untersucht, wie es sich auswirkt, wenn der Fleischanteil komplett aus dieser Ernährungsform herausgenommen wird und zusätzlich mehr Polyphenole zugesetzt werden. Dazu wurden 294 Personen herangezogen, die sich18 Monate lang mediterran ernährten. Dabei wurde auf rotes Fleisch komplett verzichtet und die tägliche Nahrung mit einem 100gr Wasserlinsen-Drink, 28gr Walnüssen und vier Tassen grünem Tee ergänzt.

Das führte zu dem beachtlichen Ergebnis, dass bei den Studienteilnehmern das viszerale Fett im Durchschnitt um 14 % reduziert werden konnte. Eine ansonsten gesunde mediterrane Ernährung schafft nur eine deutlich geringere Fettreduzierung im viszeralen Bereich. Aber gerade die Reduktion des besonders gefährlichen im inneren unseres Körpers und an der Bauchregion ist besonders sinnvoll und wichtig für unsere Gesundheit.

 

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